Elke Atzler, Andreas Gottsmann: Austria in urbe 1938-2018

Das österreichische Kulturforum Rom ist das älteste Kulturinstitut Österreichs im Ausland. Mit seiner über 100 000 Bände umfassenden Bibliothek gilt das Haus – das auch das Österreichische Historische Institut sowie das österreichische Konsulat beherbergt – als geschichtsträchtige Repräsentationsstätte österreichischer Kunst und Wissenschaft. Vom österreichischen Denkmalschützer Karl Holey in den Jahren 1935 – 1937 erdacht, geplant und gebaut, ist dieses Institut ein rares zeitgeschichtliches Zeugnis und ein ganz besonderes architektonisches Juwel. Anlässlich des 80-jährigen Bestehens dieser ehrwürdigen Institution versammelt die vorliegende Festschrift prononcierte Stimmen, begleitet von einer visuellen Hommage, die diesem einzigartigen Gebäude ihre Referenz erweisen.

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Elke Atzler, geb. 1956 in Leoben, Steiermark, seit 2015 Leiterin des ÖKF Rom. Studium der Germanistik und Geschichte. Forschungsaufenthalte in Rom und wissenschaftliche Arbeit am Europäischen Hochschulinstitut in Fiesole, Florenz. Verbrachte den Großteil ihrer diplomatischen Karriere im multilateralen Bereich. Befasst sich neben zeitgenössischer österreichischer Literatur u. a. mit dem alten Wiener Liedgut und schrieb zuletzt eine Biographie über den letzten großen Natursänger Wiens, Kurt Girk.

Andreas Gottsmann, geb. 1961 in Wien, tätig an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, seit 2013 Leiter des Österreichischen Historischen Instituts in Rom. Studium der Geschichte und der Politikwissenschaften an der Universität Wien, ebenda 2009 Habilitation für das Fach Österreichische Geschichte. Forschungen zur Verwaltungs- und Verfassungsgeschichte, der sprachlich-nationalen Problematik und der Kulturgeschichte der Donaumonarchie sowie zu den Beziehungen zwischen Österreich, Italien und dem Hl. Stuhl im 19. und frühen 20. Jahrhundert.

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